Montag, 7. Mai 2012

Die Piraten machen einfach weiter! – die Schleswig-Holstein-Wahl


Von Beate Kesper


Es sind die Themen gewesen, die im deutschen Nordland zählten, die Wikinger finden das Thema Wirtschaft besonders wichtig. Nun hat zwar der Dauerstänkerer aus dem Norden Wolfgang Kubicki es geschafft, wie ein Sieger da zu stehen, er hat jedoch auch beachtlich Prozentpunkte verloren, aber er hat den Rösler- Effekt gestoppt, dafür jubelt ihm die FDP zu, schadenfroh in Richtung Westerwelle.

Im Gegensatz zum Politit-MARKETING- Heiopei Westerwelle, der auf Imageethik setzte standen bei dieser Wahl die Sachfragen im Vordergrund. Fast 50 Prozent der Wähler gaben an, dass in erster Linie das Vertrauen in die Kompetenz der gewählten Partei ihre Entscheidung beeinflusst habe.

Besonders deutlich ist das bei den Piraten zu beobachten. Fast 70 Prozent der Piraten wählten aus Frust über das Gebaren der etablierten Parteien, man kann es verstehen, wenn man die Wahlrunden des TV sehen muss!!

Die Themen der Nordlichter sind zuvorderst die Wirtschaft, die Sorge über die europäische Schuldenkrise, Bildungs- und Arbeitsmarktfragen.

Die Piratenwähler sorgten sich am meisten mit fast 35 Prozent um soziale Gerechtigkeit, erst an zweiter Stelle stand die Netzpolitik mit 28 Prozent. Sie Punkten wohl deshalb auch bei Arbeitslosen und Arbeitern.

Also aufgepassssst Piraten, die anderen Parteien wollen die Arbeitslosigkeit beseitigen!!!

Erstaunlicherweise, bei den Arbeitslosen und Selbstständigen verliert die SPD an Zuspruch.

Erfolge auch in Schleswig-Holstein hat die Piratenpartei bei jungen Wählern, sie kann dort mit CDU und SPD mithalten. Die Linkspartei hat wohl auch wegen der Piraten starke Verluste bei Arbeitslosen und Arbeitern erlitten

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