Samstag, 8. September 2012

Die Droge zur Beruhigung der Märkte


 

Die Mittel der Rettungsschirme EFSF und ESM sind irgendwann erschöpft, es war auch keine gute Idee, finden jetzt einige so ganz persönlich zu haften, das lässt sich bei den Wählern und Günter Jauch schlecht verkaufen.

Ein Schutzschirm,  ohne Limit und keiner haftet so richtig, jedenfalls kann man das so lange strecken bis keiner sich mehr erinnern kann, ob es je anders war. Tolle Idee, da machen alle mit. Ja und die Deutschen, wir müssen uns den Markplatz Europa sicher, dieser Marktplatz ist der Garant unseres Wohlstandes, da muss man auch mal was zahlen.

So, jetzt können, wie in einem Kreislauf, die Zentralbanken  Staatsanleihen kauft , bis die Länder wieder genug Geld haben und der Marktplatz Europa endlich wieder funktioniert. Wir haben den größten Marktstand auf dem Marktplatz, machen die meisten damit platt, die anderen haben kleine Marktstände und dürfen „Kaufmannsladen“ spielen, und das machen sie aus Trägheit mit, statt uns daran zu erinnern, dass es nur gemeinsam geht.

Das sei eine gute Idee, findet Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin, das ist bei ihm immer so, wenn er alles bekommt was er braucht, aber das wollen wir gar nicht genau wissen.

Donnerstag, 6. September 2012

Der ESM rettet den Euro


Klar, die Risiken steigen, aber es gilt eine politische Kraft in der Welt zu retten, nein, besser zu installieren, Europa.  Der ESM muss das Geld für seine  Geschäfte auf dem Kapitalmarkt selbst leihen.
 
Zur Absicherung dient dabei das Stammkapital von 700 Milliarden Euro, das die Euro-Staaten bereitstellen. Wenn der ESM nun eine Banklizenz einfordert, könnte er sich wie andere Geldhäuser nach Bedarf frisches Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen. Dafür muss er dann Sicherheiten, nämlich die jetzt erworbenen Staatsanleihen, hinterlegen.
 
Das kann man theoretisch unbegrenzt fortführen. Europa muss sich retten, die CDU hat dies begriffen und spielt ihr Spiel auf der politischen Bühne.

Die Frage ist nur: Wem hilft es am Ende?

Sind die Reformen in Spanien sinnlos?



 
 "Ungerecht, unnütz, unsolidarisch, und uneffektiv. Die Reform macht überhaupt keinen Sinn, wird als Ergebnis zu noch mehr Arbeitslosigkeit führen, zu mehr Billiglohn, zu mehr befristeten Verträgen, zu mehr Unsicherheit,“ so der Generalsekretär der Gewerkschaft UGT in Madrid, Jose Ricardo Martínez
"Diese Reform erlaubt den Unternehmen mehr Flexibilität, um auf die unterschiedlichen wirtschaftlichen Situationen einzugehen. Unternehmer und Arbeiter können ihre Anstellungsverhältnisse anpassen, um so besser auf die aktuellen Bedürfnisse der Betriebe einzugehen und so Kündigungen zu vermeiden,“ so die spanische Arbeitsministerin.
Die Tragödie, dass ganze Reformwerk dauert lange, bis es Erfolg zeigen wird. Europa muss solidarisch sein, aber dazu hat es kein Geld, es sei denn es druckt und druckt und hofft. Die Hoffnung ist abhängig vom Willen der Politiker Europa als politische Kraft in der Welt und für die Welt überhaupt entstehen zu lassen.

Mittwoch, 5. September 2012

Deutschland und Europa


 

Deutschland und Europa, das sind der Wachstumsmotor der letzten Dekaden, Europa und Deutschlands Marktplatz. Es geht tatsächlich nicht allzu dynamisch  im zweiten Halbjahr  zu. Beruhigend ist: Die deutschen Exporteure werden es als Erste spüren, wenn es wieder „brummt.“ Denn Deutschland hat sich  auf jene Produkte spezialisiert, die Länder nun einmal brauchen. Der deutschen Wirtschaft droht kein Absturz, aber das Gejammer aller Lobbyisten wird groß sein.

Bufdi – ein Geschenk für die Bevölkerung

 
Auch Bundeskanzlerin  Merkel zieht positives "Bufdi"-Fazit.  Die Gesellschaft sei ein Stück weit reicher und menschlicher geworden, sagte die Regierungschefin in Berlin.  Bufdi und „Lebenslanges Lernen“ ist der größte Gewinn gerade für Ältere. Das Gesetz ist ein fast noch unbekannter Geniestreich. Es ist fast zu bezweifeln, dass die Gesetzesmacher wussten, wie sich durch den §1 Deutschland verändern kann. §1 lautet:“ Im Bundesfreiwilligendienst engagieren sich Frauen und Männer für das Allgemeinwohl, insbesondere im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich sowie im Bereich des Sports, der Integration und des Zivil- und Katastrophenschutzes. Der Bundesfreiwilligendienst fördert das lebenslange Lernen.“
 

Bundesbankpräsident Jens Weidmann macht Probleme




Er droht seinen Rücktritt an. Das Bundesverfassungsgericht urteilt langsam, viel zu langsam über den Rettungsschirm ESM. Dass der Bundesbankchef seine Grenzen umschreibt, ist sein Recht und seine Pflicht. Notenbankfinanzierung könne "süchtig" machen wie eine Droge, sagt Weidmann.
Weidmann wäre der zweite deutsche Bundesbankpräsident, der den letzten Protest- Schritt geht. Sein Auftrag lautet: Den Wert des Geldes stabil zu halten. Wenn Deutschland weiter beim Gelddrucken der EZB mitmacht, ist Deutschlands Bonität gefährdet.


Montag, 3. September 2012

Denn sie wissen nicht was sie tun!


Es hat in Deutschland Tradition sich selbst zu entmündigen, alles muss seine Ordnung haben!

Eine Mehrheit der Deutschen findet es gut, wenn Computer und Telefone zum Schutz vor Terrorangriffen angezapft werden können. Nur jeder Dritte ist dagegen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF. Keiner fragt sich, was da mit Terrorismus gemeint ist. Da wundert es nicht, dass eine klare Mehrheit der Deutschen  Drohneneinsätze zum Aufspüren und Töten von Terroristen befürwortet, man weiß ja schließlich wie die so sind, die Terroristen. Maizière rechtfertigt "Abhören und gezielte Einsätze", auch nicht so ganz klar, was er so meint, spielt aber keine Rolle, es geht ja ums Große und Ganze. Aber der Verteidigungsminister hat bei den“ Drohnen“ Bedenken. "Da geht es um Tötung, um Kampf, um Verhältnismäßigkeit, um Skrupel, um Schuld, um Fehler, um Erfolge. Und das muss zwischen Soldaten diskutiert und ausgetragen werden und kann nicht irgendwo im stillen Kämmerlein auf einem anderen Kontinent sein."  Zwischen den Soldaten?, nur da?, das ist ja nicht zu fassen, sagt die Bürgerin Beate Kesper.